Warum zeigen Infrarotthermometer bei Metalloberflächen häufig zu niedrige Temperaturen an?
Metalle, insbesondere poliertes Aluminium, Kupfer und Edelstahl, weisen häufig einen niedrigen und stark vom Oberflächenzustand abhängigen Emissionsgrad auf. Ein Infrarotthermometer erfasst daher nicht nur die Eigenstrahlung der Metalloberfläche, sondern unter Umständen auch einen erheblichen Anteil reflektierter Umgebungsstrahlung. Dadurch können zu niedrige, instabile oder deutlich verfälschte Messwerte entstehen. Für zuverlässige Messungen sind Emissionsgrad, Oberflächenbeschaffenheit und reflektierte Hintergrundstrahlung entscheidend.
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